Defekte an Dokumentendateien zeigen sich oft dadurch, dass das Format nicht mehr erkannt wird, Word zeigt in solch einem Fall meist das Dialogfeld "Datei konvertieren" an. In anderen Programmen fehlen plötzlich Teile des Dokuments, oder das Programm stürzt einfach ab. Bevor Sie jetzt irgendetwas am Dokument ändern, sollten Sie zuerst versuchen andere Dateien im selben Programm zu öffnen.

Sollte dies keinen Erfolg bringen, so können Sie das entsprechende Dokument in einem einfachen Editor, wie z.B. dem Windows-Editor öffnen. Je nach Textverarbeitung enthält die Dokumentdatei einen ASCII- oder ANSI-Zeichensatz. Diese beiden Zeichensätze unterscheiden sich vor allem in den landesspezifischen Sonderzeichen, wie z.B. bei ä, ö, ü und ß. Wenn Sie das falsche Programm zum öffnen der Datei wählen, so werden diese Sonderzeichen als kleine Grafiken dargestellt.

DOS-Programme verwenden in der Regel den ASCII-Zeichensatz, Windows-Anwendungen hingegen verwenden das ANSI-Format. Neben diesen Zeichensätzen gibt es auch noch weiter Formate von anderen Betriebssystemen oder DOS-Anwendungen. Hier werden Umlaute durch besondere Grafikzeichenfolgen ersetzt. Diese Dokumente bearbeiten Sie am besten mit dem DOS-Editor "Edit". Die Umlaute in diesen Dateien stellen Sie wieder her, indem Sie durch Suchen und Ersetzen die Grafikzeichen austauschen. Die entsprechenden Grafikzeichen für die Eingabe im Suchen-Feld können Sie über den numerischen Ziffernblock erreichen. Hierzu halten Sie die Taste [Alt] gedrückt und geben unter Windows den vierstelligen ASCII-Code des gewünschten Zeichens ein. Unter DOS ist der Code nur dreistellig.


Bei defekten Word-Dateien sollte man, wie auch bei allen anderen Textverarbeitungsdateien zuerst den Dateikopf entfernen, dieser enthält Informationen über die Formatierung der Datei. Den Dateikopf erkennen Sie an den kryptisch aussehnenden Zeichen im oberen Bereich des Dokuments.