Das Dateisystem FAT
Um Daten auf einer Festplatte zu speichern, muss diese formatiert werden. Bei diesem Vorgang wird eine Dateistruktur auf die Festplatte gebracht, über die der Rechner gespeicherte Daten wiederfinden kann. Durch die Organisation in Sektoren und Spuren können digitale Daten wahlfrei gespeichert und ausgelesen werden. Ohne diese Struktur könnten keine Daten auf der Festplatte gespeichert oder wiedergefunden werden. Es handelt sich bei dem FAT System praktisch um eine Tabelle mit fester Größe.
Heute unterscheidet man zwei Dateistruktursysteme und zwar FAT (File Allocation Table) und das neuere
NTFS (New Technology File System). FAT ist kompatibler, während NTFS mehr Sicherheit und Unterstützung für große
Datenträger bietet.
Es gibt drei Spezifikationen des FAT-Datensystems, und zwar
FAT12, welches zum Formatieren jeder Diskette verwendet wird.
FAT16 wird auf mobilen Datenträgern, wie Handys verwendet und
FAT32 wird meist auf mobilen Speichern mit einer Kapazität von über 2GB genutzt.
FAT Dateisysteme unterstützen Festplattengrößen bis zu 4GB, wobei es eine Erweiterung gibt (FATplus für FAT 16 und FAT32), welche bis zu 256 GB möglich macht.