S-ATA, also Serial ATA, ist der Nachfolger des lange verwendeten Schnittstellenstandards IDE und dessen zugehörigen Protokoll ATA. S-ATA verbindet Festplatten und Laufwerke mit dem Motherboard und dient damit der Kommunikation und Verbindung innerhalb des Systems.

Die neue Verbindungsart, die im Jahr 2000 von Intel entwickelt wurde, bietet einige Vorteile gegenüber dem veralteten IDE: Die Transferrate von Daten ist ungleich höher. Anstatt Informationen in 16-Bit-Clustern weiterzugeben, werden diese nun seriell übertragen. Das erhöht die Geschwindigkeit.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, neue Komponenten einfacher anzuschliessen. IDE - Kabel mit ihren breiten Köpfen, waren schwer zu verlegen und unhandlich. Desweiteren reagierten sie auf Störungen, wie ein Knick in der Kabelführung, mit Arbeitsverweigerung. Dies ist bei den kleinen S-ATA Kabeln ausgemerzt worden.

Weiterhin ist anzumerken, das S-ATA auch bei einem eingeschalteten Rechner, hinzugefügte Komponenten erkennt. Das bedeutet, das man eine Festplatte oder ein Laufwerk installieren und direkt nutzen kann, was zum Beispiel bei Servern eine Konkurrenz gegenüber USB oder Firewire herstellt.